Unser Ansatz

Chancengerechtigkeit lohnt sich! Ein Wimmelbild des NRW-Zentrum für Talentförderung

Bild: © NRW-Zentrum für Talentförderung

Potenziale fördern. Chancen sichtbar machen.

Gute Bildungsentscheidungen entstehen dort, wo junge Menschen ihre Möglichkeiten kennen und jemanden an ihrer Seite haben, der sie auf diesem Weg begleitet.

Nicht alle Jugendlichen haben die gleichen Voraussetzungen, Informationen, Vorbilder oder Netzwerke. Talentscouting setzt genau hier an: Es macht Möglichkeiten sichtbar und begleitet Jugendliche dabei, ihren eigenen Weg zu entwickeln.

Talentscouting Hamburg unterstützt Schüler*innen dabei ihre Fähigkeiten, Interessen und Ziele zu entdecken und daraus eigene Bildungs- und Berufswege zu entwickeln.

Das Angebot richtet sich an Schüler*innen, die sich Unterstützung bei ihrer Zukunftsplanung wünschen – insbesondere an Jugendliche, denen im persönlichen Umfeld Menschen fehlen, die sie bei Bildungs- und Berufsentscheidungen kontinuierlich begleiten und ermutigen.

Talent im Kontext:

Wir betrachten Fähigkeiten und Potenziale immer im Zusammenhang mit den Erfahrungen und Lebensrealitäten eines jungen Menschen.

Denn Talent zeigt sich nicht nur in Schulnoten. Es zeigt sich auch in Motivation, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen, Engagement oder besonderen Interessen.

Talentscouting wirkt

Talentscouting Hamburg baut auf einem Modell auf, das in Nordrhein-Westfalen entwickelt und seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Die dort gewonnenen Erfahrungen und Qualitätsstandards bilden die Grundlage für die Umsetzung in Hamburg.

Die wissenschaftliche Begleitforschung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und der Universität zu Köln zeigt, dass Talentscouting Bildungsentscheidungen nachhaltig unterstützen und Bildungsungleichheiten verringern kann.

Talentscouting stärkt damit nicht nur einzelne Jugendliche, sondern leistet einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit, zur Fachkräftesicherung und somit zur Zukunftsfähigkeit Hamburgs.

Was die Forschung zeigt

Bildungsentscheidungen orientieren sich stärker an den individuellen Potenzialen.

Jugendliche finden häufiger Bildungswege, die zu ihnen passen.

Soziale Herkunft beeinflusst Bildungsentscheidungen deutlich weniger.

Geschlechterstereotype bei der Studienwahl werden seltener übernommen.

Talentscouting beginnt mit einem Gespräch.

Ob als Schüler*in, Schule oder Kooperationspartner*in – wir informieren, begleiten und beantworten Fragen rund um das Angebot.